PROJEKTE UNTERSTÜTZT

  1. Institution of Culture and Rural Development (I-CARD), Johrat, Assam, Indien

    Projekt: Bildungsprogramm speziell für Frauen
    Status: Fast 800 Frauen haben in 2019 teilgenommen – das Programm wird in 2021 fortgesetzt


    Die Mission von I-CARD ist es, ethnische Gruppen wie die Mising-Stämme durch ein zeitlich befristetes Programm zu unterstützen, systematisch eigene Strategien für eine nachhaltige Entwicklung auf allen Ebenen zu entwickeln. Ziel ist, die Gemeinschaften zu befähigen, indigene Ressourcen zunehmend autark weiterzuentwickeln. I-CARD sichert der Gemeinde durch leistungsstarke Jugendprojekte eine erfolgreiche Zukunft und führt eine ganzheitliche Kampagne durch, um das Gesundheitsbewusstsein von Frauen und Kindern zu fördern. Die NGO hilft, die kulturelle Identität, die traditionellen Werte, die Sprache und das Schrifttum der Mising-Stämme vor dem Verschwinden zu bewahren, zu schützen und zu bündeln. FrauenPower e.V. hatte I-CARD Mittel für ein Alphabetisierungsprogramm für Frauen bereitgestellt. Im Rahmen dieses Projektes wurden Mising-Frauen grundlegende Lese- und Schreibfähigkeiten vermittelt. Freiwillige (Mitarbeiter von I-CARD, Studenten, Lehrer, usw.) führten abends Unterricht in den Dörfern durch, damit die tägliche Arbeit der Frauen nicht beeinträchtigt wurde. Neben Alphabetisierungskursen wurden auch Schulungen zur persönlichen Entwicklung und Stärkung von Frauen durchgeführt. Dazu gehörten Unterrichtseinheiten zu Frauenrechten, sozialer Gerechtigkeit, Gesundheitsfürsorge, Familienplanung, Bewahrung der Mising-Kultur, Bildung von Selbsthilfegruppen, Grundwissen über betriebswirtschaftliche Zusammenhänge, Ausbildung von Mädchen usw. Über 800 Frauen lernten innerhalb eines Jahres das Grundalphabet und das Unterschreiben mit ihrem Namen. Die Frauen baten darum, das Alphabetisierungsprogramm im Jahr 2020 fortzusetzen, was vom FrauenPower e.V. Vorstand genehmigt wurde. Leider konnten aufgrund von Covid-19 in 2020 keine der geplanten Schulungen durchgeführt werden. Das Programm wird daher in 2021 fortgesetzt.

     

  2. Kevin Rohan Memorial Eco Foundation (KRMEF), Kathmandu, Nepal

    Projekt: Frauen Gesundheits-Camps (health check-up).
    Status: Über 300 Frauen haben 2019 am health check-up teilgenommen! Neue Gesundheits-Camps für 2021 geplant
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    KRMEF setzt sich für eine gesunde, nachhaltige Umwelt ein - inclusive umweltfreundlicher Praktiken zum Wohl der lokalen Gemeinschaften in und um Kathmandu, Nepal. Ihr Hauptziel ist die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden in den ärmsten Gemeinden durch umweltfreundliche Programme für nachhaltige Veränderungen. FrauenPower e.V. finanzierte KRMEF die Durchführung von zwei Gesundheits- Camps für 300 Frauen mit dem Ziel, deren Gesundheit und die ihrer Gemeinden zu fördern und dadurch den Lebensstandard der Frauen und ihrer Familien zu verbessern. Zudem sollen die Gesundheits-Camps dazu beitragen, das Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein der Frauen zu stärken. Die beiden Gesundheits-Camps wurden 2019 erfolgreich durchgeführt und zwei weitere waren für 2020 geplant, die jedoch aufgrund von Covid-19-Beschränkungen nicht stattfinden konnten.

     

  3. M.S. Swaminathan Research Foundation (MSSRF), Chennai, Indien

    Projekt: Frauen “Eco-Preneurship” Programm
    Status: Über 30 Frauen haben in 2019 teilgenommen


    MSSRF ist eine gemeinnützige Stiftung, deren Ziel es ist, den Einsatz moderner Wissenschaft für eine nachhaltige landwirtschaftliche und ländliche Entwicklung zu beschleunigen. Sie konzentriert sich speziell auf Stammes- und ländliche Gemeinschaften mit Schwerpunkt auf den wirtschaftlich Schwachen, Frauen und der Natur. Die Stiftung implementiert geeignete wissenschaftliche und technologische Methoden, um praktische Agrar- und Ernährungsprobleme der ländlichen Bevölkerung zu lösen. FrauenPower e.V. unterstützte im Rahmen des "Öko-Projekts" in Kolli Hills, Tamil Nadu, ein Projekt zur Stärkung der Fähigkeiten und des Wissens von Stammesfrauen, um "Öko-Preneure" zu werden. Basis war die Erkenntnis, daß Stammesfrauen nur eingeschränkten Zugang zu Ausbildung und damit zum Verständnis organischer Prozesse haben, daß ihnen das Marktbewusstsein fehlt und daß sie nicht in der Lage sind, lokale Pflanzenressourcen zu ihrem Vorteil zu nutzen. Ziel dieses Schulungsprogramms war daher:

    - Bewusstsein für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung lokaler Ressourcen zu schaffen,
    - Ein wertschöpfungsorientiertes Training für die Primär- und Sekundärverarbeitung lokal verfügbarer pflanzengenetischer Ressourcen durchzuführen,
    - Verbindungen zu Finanzdienstleistern für die Teilnehmerinnen und Marktverbindungen für ihre Produkte herzustellen, und
    - ein System von „Ausbildern für Ausbilder“ für die Entwicklung der ländlichen „Öko-Unternehmer“ zu etablieren.

    Das Projekt zielte darauf ab, Frauen - insbesondere in der Altersgruppe zwischen 20 und 35 Jahren - zu qualifizieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre natürliche Umwelt und die verfügbaren Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Dieses Projekt wurde 2019 mit 30 Frauen erfolgreich abgeschlossen.

     

  4. The Zuri Initiative Trust, Nairobi, Kenia

    Projekt: Die Zuri Initiative “Women's Empowerment Program”
    Status: Über 30 Frauen in 2019 und 16 Frauen haben in 2020 teilgenommen. Das Projekt wird fortgeführt.


    Die Zuri-Initiative ist ein gemeinnütziges und soziales Unternehmen, das 2018 gegründet wurde, um arme Frauen in und um Nairobi (Kenia) zu unterstützen. Zuris Vision ist es, eine nachhaltige Zukunft zu schaffen, in der Frauen und Gemein-schaften sozial und wirtschaftlich gestärkt werden. Die Initiative zielt darauf ab: Frauen zu qualifizieren und deren Unternehmertum zu fördern, Armut zu lindern und das Leben in den Gemeinschaften zu verbessern.

    Zuri rekrutiert und beschäftigt einkommensschwache Frauen ohne oder mit geringer Schulbildung und qualifiziert sie zu Handelsvertreterinnen für natürliche Haarpflegeprodukte, die von der Initiative hergestellt werden. Bevor die Frauen mit dem Verkauf der Produkte beginnen, müssen sie ein dreimonatiges Schulungsprogramm (bekannt als ZIWEP - Zuri Initiative Women Empowerment Program) absolvieren, in dem sie Selbstbewusstsein, Produktwissen und Finanzkompetenz aufbauen und lernen, wie das Unternehmen aufgebaut ist und welche Aufgaben sie als Handelsvertreterinnen haben. FrauenPower e.V. hat beschlossen, sowohl das ZIWEP-Training als auch die Initiative SoCCs (= Social Capital Credits), ein von Asia Initiatives, www.asiainitiatives.org, entwickeltes bottom-up Konzept zu unterstützen. Bei den SoCCs handelt es sich um eine virtuelle Gemeinschaftswährung. Menschen engagieren sich sozial, um SoCCs zu verdienen, die sie dann einlösen können, um ihre Lebensumstände zu verbessern. Handelsvertreterinnen, die die Zuri-Haarpflegeprodukte verkaufen, verdienen SoCCs, indem sie z.B. recyceln, ihre Kinder zur Schule schicken, an Gesundheitsuntersuchungen teilnehmen oder ihren Nachbarn helfen. Sie können diese SoCCs z.B. gegen Schulgeld, Bücher und Uniformen für ihre Kinder, Hygieneartikel für sich und ihre Töchter, Wassertrommeln zur Wassergewinnung oder Solarlampen einlösen. Über 30 Frauen wurden im vergangenen Jahr durch die ZIWEP-Initiative unterstützt und viele dieser Frauen verdienen ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Zuri-Haarpflegeprodukten. Eine Reihe von Frauen hat bereits ihre SoCCs-Punkte für Artikel, die sie dringend benötigten, eingesetzt. Über 100 Frauen hatten sich 2020 für das ZIWEP-Programm von Zuri angemeldet. Dieses musste jedoch leider aufgrund von Covid-19 vorübergehend eingestellt werden. Das Training für eine kleine Gruppe wurde im September 2020 wieder aufgenommen, und es besteht die Hoffnung, daß es in den nächsten Monaten ausgeweitet werden kann.

     

  5. Divya Jyoti Mahila Vikash (DJMV), Odisha, Indien

    Projekt: Menstruationshygiene Schulung und Damenbilden Herstellung
    Status: über 200 Mädchen zum Thema „Sexueller Gesundheit sowie Menstruationshygiene bei Jugendlichen“ geschult und der Herstellung von Damenbinden wurden fortgesetzt
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    Divya Jyoti Mahila Vikash (DJMV) eine Nichtregierungsorganisation, engagiert sich für die Entwicklung vernachlässigter Gemeinschaften in Odisha Region, Ost Indien. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen in:
    - der Stärkung von Frauen und Befähigung
    - ihren Lebensunterhalt zu verdienen, ökologischer Landwirtschaft
    - Vermittlung von Bildung, Schulung und Unterstützung zu Menstruationshygiene.

    Das Projekt basiert auf gemeindenahen Initiativen sowie die Sensibilisierung und Beteiligung der Betroffenen - hauptsächlich durch Selbsthilfegruppen (SHGs) von Frauen. Über 1250 Frauen werden derzeit von SHGs betreut. FrauenPower e.V. unterstützt DJMV finanziell beim Aufbau einer Produktionseinheit für Hygieneartikel (Damenbinden) in der 40 Frauen verschiedener SHG’s tätig sind.  Die Küstenfischergemeinden in Odisha Region betrachten Menstruationsblut weiterhin als unrein und beschämend und die dortigen Frauen neigen dazu, sich zu wenig um ihre Menstruationshygiene zu kümmern. Dies kann zu Infektionen führen. Ein weiteres Problem ist, dass sich die Familien keine Damenbinden leisten können oder diese nicht biologisch abbaubar und schwierig zu entsorgen sind, wenn keine Abfälle gesammelt werden. Es besteht die Hoffnung, dass sich das Leben der Frauen verbessern wird, da die selbsthergestellten, preiswerten Damenbinden jetzt vor Ort in den Dörfern erhältlich sind. Viele Frauen verdienen jetzt auch ihren Lebensunterhalt damit, dass sie die Binden von Tür zu Tür verkaufen. Neben der Herstellung von Damenbinden wurden über 200 Mädchen zum Thema „Sexueller Gesundheit sowie Menstruationshygiene bei Jugendlichen“ geschult. Diese Mädchen sollen zukünftig als Multiplikatorinnen wirken und ihr Wissen an andere Mädchen und Frauen weitergeben.

     

  6. Center for Development (CfD), Ahmedabad, Indien

    Projekt:“KADAM Resource Center for Girls - Girls Empowerment Program”
    Status: über 30 Mädchen haben 2020 an dem Programm teilgenommen – es wird fortgesetzt


    Center for Development (CfD) wurde 1996 gegründet, um das Problem der Kinderarbeit in den ärmeren Gegenden der Stadt Ahmedabad anzugehen. Dazu wurde formelle Bildung für arme Kinder angeboten. Zudem wurden Rechte und Problemen schutzbedürftiger Gruppen (Mädchen, Frauen, vorzeitige Heirat, Gewalt usw.) angesprochen und versucht, die Unterdrückten, Ausgebeuteten und Benachteiligten (hauptsächlich Frauen und Mädchen) zu stärken. Das CfD hat das "Kadam Resource Center for Girls (KADAM)" eingerichtet, in dem traumatisierte oder vernachlässigte Mädchen (hauptsächlich Muslime, Töchter alleinerziehender Mütter oder in ihren Elternhäuser misshandelte Mädchen) einen Raum erhalten, in dem sie an Therapiesitzungen teilnehmen können, Schulungs-, Alphabetisierungs- und Bildungsprogramme sowie Workshops (Computer- und Internetkenntnisse, Selbstverteidigungskurse, Ausbildung im  Gesundheitssektor oder Kosmetikerin usw.) besuchen können. Das Zentrum hilft Mädchen auch, Arbeit zu finden, wenn sie die 10. Klasse abgeschlossen haben. FrauenPower e.V. unterstützte KADAM im Jahr 2020 und 30 Mädchen konnten trotz der mit Covid-19 verbundenen Einschränkungen persönlich oder virtuell an den verschiedenen Programmen teilnehmen. Zwei der Mädchen haben es geschafft, am renommierten St. Xavier's College in Ahmedabad aufgenommen zu werden.

     

  7. Shohratgarh Environmental Society, SES, Lucknow, Indien

    Projekt: Qualifizierung und Unterstützung für junge Frauen aus den Slums von Lucknow
    Status: gestartet im Oktober 2020; Bisher wurden Hunderte von Mädchen unterstützt


    Die Shohratgarh Environmental Society existiert seit mehr als 34 Jahren und hat schon viel für die Stärkung von Frauen und Mädchen getan. Sie initiieren sozialen Wandel durch Wissenstransfer, Kompetenzaufbau, experimentelles Lernen und Unterstützung des unternehmerischen Denkens und Handelns verbunden mit einer nachhaltigen ökologischen Vorgehensweise. FrauenPower e.V. finanziert ein digitales Empowerment-Programm, das von SES durchgeführt wird. Ziel ist es, in junge Mädchen zu investieren und sie mit Fähigkeiten, Selbstvertrauen und Alternativen für eine bessere Zukunft auszustatten. Das Projekt wird sich mit den Handicaps junger Mädchen befassen, die im sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Umfeld eines Slums leben (was sehr herausfordernd sein kann). Laut SES werden 51% der in Lucknows Slums aufgewachsenen Mädchen heiraten, bevor sie 18 Jahre alt sind, 56% leiden unter Blutarmut, 72% derjenigen, die früh geheiratet haben, haben keine Ausbildung und 14% wurden als Teenager schwanger. Das Projekt konzentriert sich auf die Stärkung von 1.200 jungen Mädchen im Alter von 15 bis 21 Jahren durch 13 Girl Resource Center in 20 Slums in Lucknow. In diesen Centern haben die Mädchen Zugang zu Lehrern, Computern und Büchern und können ihre Englisch- und Computerkenntnisse verbessern. Die Probleme, mit denen junge Mädchen konfrontiert sind, werden identifiziert und besprochen, einschließlich der Erwartungshaltung von Eltern, Gemeindevorstehern und Dienstleistern. Die Mädchen erhalten auch Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Gesundheit, Bildung, Ernährung und Hygiene.

     

  8. Voluntary Integration for Education and Welfare of Society, VIEWS, Odisha, Indien

    Projekt: Küchengärten, SoCCs und Verbesserung der landwirtschaftlichen Anbaumethoden
    Status: im Oktober 2020 gestartet; Die meisten Frauen haben begonnen, ihr Gemüse anzupflanzen und zu ernten


    Voluntary Integration for Education and Welfare of Society (VIEWS) ist eine junge, basisorientierte Organisation, die sich in Odisha, Ost Indien, für die Verbesserung der Ernährungssicherheit und der Lebensgrundlage von Kleinfarmern und Landlosen einsetzt. Sie existiert seit 2008. FrauenPower e.V. hat beschlossen, mit VIEWS zusammenzuarbeiten, um dort speziell Frauen wirtschaftlich und sozial zu unterstützen. Den Frauen wird durch Selbsthilfegruppen von anderen Frauen beigebracht, wie sie Bio-Gemüse in entsprechenden Gärten anbauen und in Stammesgemeinschaften nachhaltige Landwirtschaft betreiben können. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit, sich für die Gemeinschaft zu engagieren und z.B. ihre Umwelt sauber zu halten oder Bäume zu pflanzen und dadurch SoCCs (siehe Projekt 4) zu verdienen. Männer aus dieser Gegend sind in größere Städte gezogen, um dort zu arbeiten und haben Frauen zurückgelassen, um ihr eigenes (oder gepachtetes) Land zu bestellen. Vielen dieser Frauen fehlen jedoch Kenntnisse über aktuelle Anbaumethoden und sie halten an ihren primitiven, zeitaufwändigen Formen der Landwirtschaft fest (bei denen auch hochpreisige chemische Düngemittel verwendet werden). Dieses Projekt wird in 10 Dörfern 30 Selbsthilfegruppen für Frauen in ökologischer Landwirtschaft qualifizieren. Ziel ist es, 300 Bio-Gemüsegärten auf Haushaltsebene anzulegen und die gleiche Anzahl Frauen zu qualifizieren – inclusive der Nutzung von Kompost und Bio-Mist. Zudem sollen 300 Bäume gepflanzt, eine Sauberkeitskampagne gestartet und Samenbanken für die Saatgutkonservierung angelegt werden. Derzeit sind die Frauen benannt und der Start des Trainings steht unmittelbar bevor.

     

  9. The Zuri Initiative, Nairobi, Kenia

    Projekt: Zuri Initiative: Vertikale Gärten
    Status: November 2020 - Januar 2021


    In diesem zweite Projekt von FrauenPower e.V. zusammen mit „The Zuri Initiative Trust“ (siehe Projekt 4) ist geplant, vertikale Gärten (VGs) für mindestens 50 Frauen und ihre Familien (durch den Einbezug der Familien hat dieses Projekt einen positiven Effekt für ca. 300 bis 500 Personen) in den informellen Siedlungen Kibera und Mathare in der Stadt Ngong anzulegen. VGs sind im Grunde genommen große Beutel für den Pflanzenanbau, die wenig Platz beanspruchen. In ihnen kann die gleiche Menge Grünkohl, Spinat und Frühlingszwiebeln angebaut werden wie auf ca. 30 m2 horizontaler Fläche. Mit einem immer wieder bepflanzten Beutel sollte es möglich sein, einen 6-köpfigen Haushalt, das ganze Jahr über mit Gemüse zu versorgen. Er sollte über einen Zeitraum von 3 Jahren nutzbar sein. Diese vertikalen Gärten benötigen weniger Wasser und verbessern mit ihrer minimalen Raumnutzung die Produktivität. Jede Teilnehmerin erhält einen Zuchtbeutel, Draht zur Stabilisierung des Beutels, Kompost, Samen und eine Schulung zum Bepflanzen und Pflegen ihres Gartens. Mit der Übernahme dieser innovativen Gärten wird auch die Auseinandersetzung mit den Grundsätzen einer guten Ernährung angestoßen, ein wichtiger Nebeneffekt - insbesondere unter den gegenwärtigen Umständen von Covid-19. Darüber hinaus bieten VGs die notwendigen Lösungen für Raumprobleme, generieren Einkommen, da die Frauen überschüssige Produkte verkaufen und damit auch andere Familien mit gesundem Gemüse versorgen können. Das Training wurde gestartet.

     

  • FrauenPower e.V.

FrauenPower e.V., Gartenstr. 14, 72631 Aichtal-Aich, Deutschland, Tel. 07127 - 9759894, Mail: frauenpower.e.v@gmail.com